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Die Flexibilität von Batteriespeichern - Ein entscheidender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel

Angesichts der dringenden Notwendigkeit, den fortschreitenden Klimawandel endlich einzudämmen, ist der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen unumgänglich geworden. Wind- und Sonnenenergie sind fast unbegrenzt verfügbar und erzeugen gleichzeitig kein schädliches CO2. Die Volatilität der erneuerbaren Energien, also die unplanbare Verfügbarkeit von Sonne und Wind, stellt jedoch eine erhebliche Herausforderung für die Stabilität und Zuverlässigkeit unserer Stromnetze dar.

Batteriespeicher bieten vor diesem Hintergrund einen wichtigen Lösungsansatz, der sowohl zur Stabilisierung der Stromnetze beiträgt als auch zahlreiche Umweltvorteile mit sich bringt und somit zur Bekämpfung der Klimakrise beiträgt.



 


Fünf entscheidende Vorteile von Batteriespeichern für die Energiewende


1. Verbesserung der Integration von erneuerbaren Energien

Batteriespeichersysteme spielen eine zentrale Rolle bei der nahtlosen Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz. Durch die Speicherung von überschüssiger Energie, die in Zeiten hoher erneuerbarer Energieerzeugung, wie z. B. an sonnigen Tagen oder in windigen Nächten, erzeugt wird, gewährleisten die Batteriespeicher auch bei ungünstigen Wetterbedingungen eine gleichmäßige und zuverlässige Energieversorgung. Dies verringert nicht nur die Abhängigkeit von der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, sondern beschleunigt auch den Übergang zu einem kohlenstoffarmen Energiesystem.

 


2. Glättung von Schwankungen

Eine der größten Herausforderungen der erneuerbaren Energiequellen ist ihre Volatilität. Die Solarstromerzeugung schwankt durch die wechselnde Intensität des Sonnenlichts und ist auch davon abhängig, wie stark und wie lange beispielsweise Wolken die PV-Module beschatten. Gleichzeitig ist auch die Windenergie abhängig von der Windintensität und -geschwindigkeit und kann somit keine vorhersehbaren und gleichmäßigen Strommengen liefern. Batteriespeichersysteme fungieren als “Herzschrittmacher” des Stromnetzes und gleichen diese Schwankungen aus, indem sie bei kurzfristigen Abweichungen von der Ertrags- und Verbrauchsprognose einspringen. Wenn zum Beispiel mehr Strom als prognostiziert im Netz vorhanden ist, nehmen Stromspeicher diesen auf. Andersherum geben Speicher Strom ab, wenn weniger als die prognostizierte Menge vorhanden ist. Dies verbessert die Netzstabilität und minimiert den Bedarf an konventionellen, auf der Nutzung von fossilen Brennstoffen basierenden Kraftwerken, wodurch die Treibhausgasemissionen reduziert werden.

 


3. CO2-Reduzierung

Der Einsatz von Batteriespeichersystemen führt zu einer erheblichen Verringerung der Kohlendioxidemissionen (CO2). Durch die Optimierung der Nutzung erneuerbarer Energieressourcen und die Verdrängung der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen erleichtern Batterien den Übergang zu einer saubereren, umweltfreundlicheren Stromerzeugung. Studien haben gezeigt, dass die Integration von Batteriespeichern in das Energiesystem langfristig zu beträchtlichen CO2-Einsparungen führen kann, was einen Beitrag zu den weltweiten Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels und zur Erreichung der Kohlenstoffneutralität darstellt.

 


4. Verbesserung der Energieeffizienz

Der Einsatz von Batteriespeichern kann auch die Stromversorgung in Spitzenbedarfszeiten verbessern. Bisher wurden für die Sicherstellung von Spitzenlasten zusätzliche, konventionelle und auf fossilen Brennstoffen beruhende Kraftwerke eingesetzt, wie zum Beispiel Gaskraftwerke. Um diese Spitzenlasten zukünftig auch ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe bedienen zu können, benötigen wir jedoch keinen Überausbau der erneuerbaren Energien. Durch ihre Speicherfunktion bieten Batteriespeicher die ideale Voraussetzung, um Spitzenlasten bedienen zu können, da sie große Mengen an Strom in Zeiten von Überproduktion speichern und dann im Bedarfsfall wieder schnell und kurzfristig ins Netz zurückgeben können. Langfristig führt dies nicht nur zu Kosteneinsparungen, sondern vor allem zu geringeren CO2-Emissionen, insbesondere bei energieintensiven Unternehmen.

 


5. Förderung der Widerstandsfähigkeit des Netzes

Zusätzlich zu den Vorteilen für die Umwelt verbessern Batteriespeichersysteme die Belastbarkeit und Zuverlässigkeit des Netzes, indem sie die Verschwendung von Strom reduzieren und die Ressourcennutzung optimieren. Durch die Bereitstellung von Regelenergie, Blindleistung und weiteren netzdienlichen Leistungen tragen Batterien dazu bei, das Netz zu stabilisieren und die Auswirkungen von Störungen oder Ausfällen abzumildern. Infolgedessen werden Energieverluste minimiert und die Gesamteffizienz des Netzes verbessert, was die Umweltauswirkungen weiter verringert. Dies ist besonders wichtig angesichts extremer Wetterereignisse und Naturkatastrophen, die aufgrund des Klimawandels immer häufiger und schwerer werden.




 

Fazit

Der Einsatz von Batteriespeichersystemen ist eine wichtige Voraussetzung für den Übergang zu einer nachhaltigen, kohlenstoffarmen Energiezukunft. Durch die Erleichterung der Integration erneuerbarer Energien, die Verringerung der CO2-Emissionen, die Verbesserung der Energieeffizienz und die Förderung der Netzstabilität spielen Batteriegroßspeichersysteme eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Klimakrise. Auch wenn Regierungen, Industrien und Gemeinden auf der ganzen Welt ihre Anstrengungen zur Dekarbonisierung des Energiesektors verstärken, darf die Bedeutung von Batteriespeichern für den Erfolg der Energiewende nicht vernachlässigt werden. Batteriespeicher stehen nicht nur für eine zukunftsweisende Technologie, sie sind vor allem ein Katalysator für positive und schnelle Veränderungen in der Energiewende, der uns zu einer saubereren, grüneren, wirtschaftlichen und widerstandsfähigeren Energiewelt führt.




 
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