Eröffnung und Inbetriebnahme des Großbatteriespeichers in Balzhausen
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Aktualisiert: vor 21 Stunden
Mit 40 MW Leistung und 80 MWh Speicherkapazität zählt die Anlage zu den größten Batteriespeichern Bayerns – und beweist, dass netzorientierte Einbindung von Großspeichern im Verteilnetz funktioniert.

Balzhausen/Kempten, 04.05.2026
green flexibility hat den neuen Batteriespeicher in Balzhausen offiziell eröffnet. Mit einer Leistung von 40 Megawatt und einer Speicherkapazität von 80 Megawattstunden ist die Anlage der größte Batteriespeicher Schwabens. Insgesamt investiert green flexibility rund 35 Millionen Euro in das Projekt.
Mehr als 80 Gäste aus Politik, Energiewirtschaft und den umliegenden Gemeinden folgten der Einladung nach Balzhausen. Sie erlebten live, wie ein Großbatteriespeicher funktioniert – und welche konkrete Rolle Speicher künftig für ein stabiles, erneuerbares Energiesystem spielen werden.
Die Grußworte von Klaus Holetschek, CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, unterstrichen die Bedeutung von Batteriespeichern für die Energiewende. Gerade in Zeiten wachsender geopolitischer Herausforderungen wurde deutlich: Der Ausbau erneuerbarer Energien braucht Speichertechnologien, die Strom dann verfügbar machen, wenn er gebraucht wird – und damit Versorgungssicherheit, Netzstabilität und regionale Wertschöpfung verbinden.
Eine besondere Rolle spielt der Standort Balzhausen auch durch seine technische Einbindung: Der Batteriespeicher ist die erste Anlage an der sogenannten „Einspeisesteckdose“ der LEW-Verteilnetz. Dieses Pilotprojekt ermöglicht eine netzorientierte Einbindung von Erzeugungs- und Speicheranlagen und schafft damit neue Perspektiven für die Nutzung bestehender Netzanschlusspunkte.
Barbara Plura, Asset Managerin bei LEW-Verteilnetz und Projektleiterin der „Einspeisesteckdose“, sagte:
„Wir freuen uns sehr, dass die erste Anlage an unserer Einspeisesteckdose nun in Betrieb ist. Batteriespeicher sind für das Energiesystem der Zukunft unverzichtbar. Gerade in Bayerisch Schwaben mit seiner hohen Photovoltaik-Dichte und starken Produktion erneuerbarer Energie helfen sie, das Stromnetz effizienter zu nutzen.“
Christoph Lienert, Co-Founder und COO von green flexibility, zog zum Abschluss der Veranstaltung ein persönliches Fazit:
„Was ich aus diesem Projekt mitnehme: Man muss mutig sein. Und genau das sind wir. Balzhausen zeigt, dass neue Lösungen möglich werden, wenn Netzbetreiber, Gemeinden, Flächeneigentümer, Partner und wir als Betreiber gemeinsam Verantwortung übernehmen. Solche Projekte entstehen nicht, weil alles einfach ist – sondern weil man bereit ist, neue Wege zu gehen.“
green flexibility wird dieses Jahr noch mindestens fünf weitere Speicher in Betrieb nehmen und baut damit konsequent flexible, netzunterstützende Speicherinfrastruktur in ganz Deutschland aus. Siehe Projekte.
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